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Infos: Flora - Grasbaum

Grasbaum

Grasbäume (Xanthorrhoea) kommen lediglich in Australien vor, wo sie sowohl auf der Hauptinsel als auch auf Tasmanien wachsen. Der wissenschaftliche Name weist auf ein Harz hin, das aus dem Stamm fließt und von den Ureinwohnern als ein natürlicher Klebstoff verwendet wird. Aus den Blättern des Grasbaumes lässt sich ein alkoholisches Getränk herstellen. Es gibt bei Grasbäumen mehr als deißig Unterarten.
Grasbäume gehören zur Familie der Einkeimblättrigen Pflanzen und sind somit unter anderem mit Bananenstauden und Liliengewächsen verwandt.
Sie können an wasserarmen Standorten wachsen und werden somit zu den Xerophyten (Pflanzen, die sich an trockene Standorte angepasst haben) gezählt.

Aus dem Stamm des Grasbaumes wachsen immergrüne Blätter, deren dem Gras ähnliche Form dem Baum seinen deutschen Namen gegeben haben. Die abgestorbene Blätter bleiben zum Teil am Baum hängen.
Die Pflanze hat sechs Staubblätter sowie drei zu einem Fruchtknoten zusammengewachsne Fruchtblätter. Grasbäume erreichen eine Höhe von bis zu sechs Metern und können maximal 350 Jahre alt werden.

Grasbäume sind optimal an die relativ häufigen Waldbrände in Australien angepasst. Der Verbleib abgestorbener Blätter auf dem Stamm schützt den Baum weitgehend vor dem Feuer. Daneben halten die Brände weniger angepasste Pflanzen, mit denen der Grasbaum um die gleichen Standorte konkurriert, fern. Zusätzlich versorgt der bei den Bränden entstehende Rauch die Grasbäume mit für sie wichtigen Mineralstoffen.